Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei; ermöglicht
durch die Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP

Unser Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung RLP (MASTD) aus Mitteln des EU-Hilfsprogrammes REACT-EU über den Europäischen Sozialfond (ESF) umgesetzt. 

Wir werden von der EU bezahlt, um Dir helfen zu können. 

Unter dem Dach NextGenerationEU (NGEU) vereint die Europäische Union ihre Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19 Pandemie. Das in der Geschichte der Europäischen Union bisher einmalige Aufbauinstrument ist mit 750 Mrd. Euro bezogen auf das Preisniveau des Jahres 2018 ausgestattet. Dies entspricht einem Budget von mehr als 800 Mrd. Euro unter Berücksichtigung der Entwicklung des jeweiligen Preisniveaus der kommenden Jahre. Die daraus finanzierten Maßnahmen bekämpfen nicht nur die unmittelbaren Folgen der Pandemie, sondern bauen auch Brücken in die Zukunft, damit Europa gestärkt aus dieser Krise hervorgeht und auf künftige Herausforderungen vorbereitet ist. NextGenerationEU besteht aus insgesamt sieben einzelnen Instrumenten, die die Wirtschaft und die Menschen in der EU durch konkrete Maßnahmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterstützen. Eines dieser Instrumente ist REACT-EU. * 

Der Europäische Sozialfonds besteht seit 1958 und ist einer der fünf Europäischen Struktur- und Investitionsfonds. Er ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration seiner Bürger in Europa. Der ESF fördert Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit; er verbessert die Beschäftigungschancen durch Ausbildung und Qualifizierung und er trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.  

Der ESF möchte jedem Menschen die Chance geben,
seine berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen.  

Jeder Bürger soll eine berufliche Perspektive erhalten. Hiervon profitieren insbesondere Arbeitslose und Arbeitsuchende, Schüler beim Übergang in Ausbildung und Beruf, Arbeitnehmer aber auch Existenzgründer sowie kleine und mittelständische Unternehmen. 

In der aktuellen Förderperiode 2014-2020 konnte der ESF EU-weit bereits rund 20 Mio. Menschen erreichen, die ohne Beschäftigung oder inaktiv waren, rund 10 Mio. Angehörige benachteiligter Gruppen unterstützen und mehr als 520.000 kleine und mittlere Unternehmen fördern. Die aus dem ESF finanzierten Maßnahmen adressieren dabei stets die zentralen sozioökonomischen Herausforderungen in den Mitgliedstaaten und Regionen, spiegeln aber gleichzeitig auch die Entwicklung der beschäftigungs- und sozialpolitischen Agenda der Europäischen Union wider.  

In der Förderperiode 2021-2027 wird der neue ESF Plus noch stärker auf den Gedanken eines sozialeren Europas ausgerichtet und den bisherigen ESF, den bisherigen Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP), die Jugendbeschäftigungsinitiative (YEI) und die Maßnahmen für Beschäftigung und soziale Innovation (ESF Plus direkt Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI)) unter einem Dach zusammenfassen. **  

Der ESF in Rheinland-Pfalz 

In Rheinland-Pfalz stehen in der laufenden Förderperiode 2014-2020 insgesamt 109 Millionen Euro aus ESF-Mitteln zur Verfügung. Mit dem Hilfsprogramm REACT-EU (Recovery Assisteance for Cohesion and the Territories of Europe) stellt die Europäische Union zusätzliche Mittel zur Verfügung, um die Folgen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigung und den Arbeitsmarkt abzumildern. Die Mittel sollen zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen, in den Jahren 2021 und 2022 umgesetzt werden und eine Brücke zur Förderperiode 2021-2027 bilden.  

Insbesondere in Folge der Corona-Pandemie haben sich neue spezifische Herausforderungen ergeben, denen in den Jahren 2021 und 2022 mit einer gezielten Interventionsstrategie im thematischen Ziel: „Unterstützung der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft“ begegnet wird. Die Herausforderungen bestehen unter anderem in der Transformation der Arbeitswelt, die sich in einer rasant zunehmenden Digitalisierung manifestiert hat. Damit gehen die Zunahme von mobilem Arbeiten, Home-Office und Kurzarbeit und deren Auswirkungen auf die konkreten Tätigkeiten im Arbeitskontext einher. Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in allen Bildungsbereichen, auch im Bereich Weiterbildung und lebenslanges Lernen, als wichtiges Thema und Notwendigkeit in den Vordergrund der Diskussionen gerückt.  

Um passgenau auf die Transformation der Arbeitswelt zu reagieren und Unterstützung bei der Krisenbewältigung zu leisten, sollen im Rahmen des ESF-Programms REACT-EU unter anderem Digitalisierungsprojekte angeboten werden.  

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung fördert daher seit Juni 2021 unter anderem Projekte, die sowohl lehrende als auch lernende Personen unabhängig von ihrem Beschäftigungsstatus dabei unterstützen, ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern. Wir sind eines von 24 geförderten Projekten der Arbeitsmarkinitiative #rechargeRLP mit Aufgabenschwerpunkt “Digitaler Wandel“. *** 

 

*Quelle: https://www.esf.de/portal/DE/REACT-EU/inhalt.html 
**Quelle: https://www.esf.de/portal/DE/ESF-Plus-2021-2027/foerderperiode-2021-2027.html 
*** Quelle: https://esf.rlp.de/